Über uns

Tramontana ist ein Frauentrio mit Querflöte, Bratsche und Harfe. Verschiedene Wege haben uns nach Bern gebracht, wo wir die Gruppe in 2017 gegründet haben.

Der Tramontana ist ein kalter Nordwind, welcher etwa 155 Tage im Jahr weht.
Er ist kein Taifun oder Zyklon, welcher Dinge verwüstet oder Zerstörungen verursacht.
Nur selten ist er über 110 Stundenkilometer schnell und hat in der Regel einen eher sanften Charakter. Seine Kraft ist jedoch auf Dauer gewaltig. Der Tramontana formt die Landschaft.

Tramontana hat sich zum Ziel gesetzt, die Erfahrung eines Kammermusik Konzertes wieder zu erfinden. Ohne auf unsere Individualitäten zu verzichten, treffen wir uns auf eine gemeinsame Richtung: innovative, sozial engagierte und performative Formate anbieten. Wir wollen einen Raum für Musik, der ausserhalb der Gesetze der Logik steht und gegen gewisse Erwartungen anklingt schaffen. Jede Musikerin bereichert Tramontana mit ihren unterschiedlichen künstlerischen und professionellen Pfaden.

Mit unserem ersten Programm „A-temporel“ brachten wir in zahlreichen Aufführungen im In- und Ausland, auf grossen Bühnen bis hin in Möbelgeschäften das Publikum zum Staunen. Anlässlich und mit der Hinsicht, das Repertoire für diese Besetzung zu erweitern, haben wir Aufträge an Komponist*innen gemacht. So sind „t de tana“ von Ramón Bischoff und „Meri Simone“ Étude sonore et fantasie féministe nº1” von Charlotte Torres entstanden.

Wir befinden uns gerade in einer sehr spannenden Phase, wo jede von uns ihre eigenen Kompositionen mit dem Ensemble ausprobiert. U.a. verfolgen wir damit die Intention, das Repertoire für die Besetzung Harfe, Bratsche und Querflöte zu erweitern.

 

 

Mathilde Bernard

Mathilde Bernard hat in jungen Jahren die Harfe als Gefährtin für Abenteuer ausgewählt. Sie hat in ihrer Heimatstadt Bordeaux und dann an der Musikene in San Sebastián Musik studiert. Sie ist nach Bern gekommen, um das neue Musiktheater zu erkunden im Masterstudiengang der Hochschule der Künste Bern (HKB). In diesem Kontext hat sie die Harfenistin Hélène Breschand getroffen, mit der sie für ihr Abschlusskonzert zusammengearbeitet hat.

Während sie ihre Tätigkeit als klassische Musikerin in Orchestern weiterführt, definiert sie sich heute als Performerin, Improvisatorin und Komponistin.

Im Bereich des neuen Musiktheaters hat sie erfolgreich beim „Acht Brücken“ Festival in Köln mit der Interpretation von „Das Glashaus“ von Hans Wutricht begonnen, bevor sie ihre eigene Aufführung „Entre-Deux“ kreiert und realisiert hat.

 

Aurora Pajón Fernández

(Lugo 1989) Nach dem Abschluss ihres Studiums in Spanien und Finnland, wohnt Aurora in Bern (CH). Dort absolvierte sie einen MA of Arts in Pädagogik an der HKB (Hochschule der Künste) bei Verena Bosshart in 2015. 2017 schloss sie die Suzuki-Lehrausbildung (ESA Suzuki Teacher Training) mit Anke van der Bijl in Zürich ab.

Mit Fokus auf audiovisuelle Künste und elektronische Musik studiert Aurora seit 2018 ihr zweites Masterstudium Contemporary Arts Practices, in welchem sie sich mit zeitgenössischer Kunst intensiv auseinandersetzt und eigene Projekte realisiert.

Das starke Interesse für die zeitgenössische Kunst gab ihr die Möglichkeit, mit Komponist*innen zusammenzuarbeiten, in interdisziplinären Projekten teilzunehmen und mit verschiedenem Orchestern, Ensembles und Kammermusikgruppen Uraufführungen aufzuführen. Sie spielt derzeit mit den Impro-Ensembles Blackwater, Kran oder dem Ensemble Galería. Im Sommer 2020 veröffentlicht Blackburg, die Gruppe hinter der Kulisse vom Dokumentarfilm „Werner Schwarz, der Anachronist“ (2018), ihr erstes Album.

Aurora unterrichtet Querflöte an der Ecole Jurasienne et Conservatoire de Musique Delémont und ist Leiterin vom Erasmus + Projektes „Arte por la convivencia“ von MUS-E CH in Bern.

 

www.aurorapf.ch

Alejandra Martín Hernández

(Segovia, 1989) ist Bratschistin, Pädagogin und Musikvermittlerin. Musik empfindet sie als wichtigen Impulsgeber für kulturelle und soziale Veränderungen in unserer Gesellschaft. Darum leitet sie das „Superstart“ Programm bei Superar Suisse. In ihrer künstlerischen Arbeit konzentriert sie sich auf zeitgenössische Formen der Improvisation und die klangliche Erweiterung von der Bratsche und der Stimme. Sie ist Mitgründerin vom Trio Tramontana und Mitglied „Das seltene Orchester“ und des „Ensemble Galeria“.

Ihren Bachelor hat Alejandra an der baskischen Musikhochschule «Musikene» bei Natasha Tchitch und David Quiggle absolviert. Sie hat ein Doppel Master Abschluss in Musik Pädagogik und in Performance mit Schwerpunkt Musikvermittlung bei Patrick Jüdt an der Hochschule der Künste Bern (HKB). In Rahmen ihrer Masterthesis hat sie die Performance „la donna ideale“ kreiert. Zurzeit entwickelt sie zusammen mit der israelischen Sängerin Ela Zingerevich ein musikalisches Theater für Babys „The Good Night Oper“. Sie lebt in Bern und unterrichtet Privat.

 

www.alejandra-martin.ch